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Granit ist nicht nur das häufigste, sondern auch technisch am meisten genutzte Tiefengestein. Granite, in welcher Farbe und Strukturen sie auch immer vorkommen, sie weisen immer in etwa denselben Mineralbestand auf: Feldspat, Quarz und Glimmer. Es gibt am Bau viele Steine, die als "Granit" bezeichnet werden, aber in Wirklichkeit gar keine sind. So werden Sie in der untenstehenden Auftellung vergeblich z.B. nach Serizzo suchen. Serizzo ist kein Granit, sondern ein Gneis, der im Kapitel Umwandlungsgesteine besprochen wird ( später ). Sie werden sich fragen, ob die Unterschiede " Granit " oder " Gneis " so wichtig ist. Sie ist es, denn der Chemismus der beiden Gesteine ist sehr unterschliedlich, so daß auch die daraus resultierenden technischen Werte und das Verhalten gegenüber gewissen Aggressorien sehr weit auseinander gehen. Granit ist unbeschränkt wetterfest und auch resistent gegen Durchsetzung von Aggressorien aus der Luft. Granit stellt daher ( neben anderen Magmagesteinen ) den idealen Naturwerkstein für alle Bereiche der Außenanwendung dar. Granit wird in Blöcken gewonnen, die dann zu Rohtafeln in verschiedenen Stärken aufgesägt werden. Granit Fliesen und Boden wird heute direkt vom Block gesägt, mit Sägedorne von bis zu 100 Diamant-Sägeblatter. So konnten Fliesen und Boden zur günstigen Massenware werden. Aus den Rohtafeln werden alle möglichen Fertigteile wie Fenstersimse, Treppen, Fassaden und natürlich auch Boden und Wandplatten geschnitten. Trotz all dem ist Granit immer noch ( sofern nicht aus China ) eine größere Investition, da die Abnützung der Werkzeuge enorm ist. Der Name " Granit " sagt übrigens nichts über seine Härte. Es ist ein Granulat, also eine körnige Masse. Die Nachsilbe ...lith oder abgewandelt ...it, bedeutet nichts anderes als " Stein ". Granit bedeutet demnach nichts anderes als " körniger Stein ". |